Veröffentlichungen

Extremwertstatistische Untersuchung von Starkniederschlägen in NRW (ExUS)

Von: Markus Quirmbach (Hattingen), Thomas Einfalt (Lübeck), Gerhard Langstädtler, Claudia Janßen, Christoph Reinhardt (Aachen) und Bernd Mehlig (Recklinghausen)

KA 7/13 S. 591-599

Zusammenfassung:
In einer Studie (ExUS) wurde die Entwicklung des Niederschlagregimes in Nordrhein-Westfalen untersucht. Das besondere Merkmal dieser Studie ist die umfassende Betrachtung des Parameters Niederschlag in Raum und Zeit sowie hinsichtlich seiner unterschiedlichen Bilanzierungsgrößen. Flächendeckend für Nordrhein-Westfalen wurden sämtliche dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehenden Niederschlagszeitreihen im Zeitraum 1950 bis 2008 untersucht. Anhand der Messdaten wurden Trendanalysen von kurzen, für die Stadtentwässerung maßgebenden, Dauerstufen bis hin zu langen, für die Wasserwirtschaft relevanten, Bilanzierungszeiträumen durchgeführt. Das daraus resultierende differenzierte Erscheinungsbild wird anhand der wesentlichen Ergebnisse dargestellt. Ergänzend dazu wurden Trendanalysen von Niederschlagszeitreihen aus Regionalen Klimamodellen ausgewertet.

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Abschlussbericht LANUV NRW
 

Climate change tendencies observable in the rainfall measurements since 1950 in the Federal Land of North Rhine-Westphalia and their consequences for urban hydrology

Von: Thomas Einfalt, Markus Quirmbach, Gerhard Langstädtler and Bernd Mehlig

Water Science & Technology 63.11 2011 S. 2633-2640

Abstract:
Climate change is present in climatological models – but did we already observe changes in the past measurement data? For the state of North Rhine Westphalia, the rainfall measurements since 1950 have been systematically analysed in order to find out whether there have already been trends and whether the behaviour of rainfall has changed in time. More than 600 station series have been screened for use in the project and quality controlled. Implausible data were discarded. For the analysis, standard values such as yearly sums, half-yearly sums, monthly sums, number of dry days, number of days with precipitation above a threshold, partial time series and extreme values statistics have been calculated and evaluated. Results show that also in the past 50 years, changes in precipitation regime could be observed. These changes have been regionally different. Consequences for urban hydrology include a development of more flexible design approaches.

Keywords: climate change; rainfall analysis; rainfall series; urban flexible design
 

Einflüsse der Klimawandels auf das Starkregenverhalten in Hagen

Von: Gerhard Langstädtler, Claudia Janßen, Christoph Reinhardt, Simone Blücher (aqua_plan), Uwe Sommer (Stadtentwässerung Hagen SEH)

Hydrobrief Nr. 42/43 September/Oktober 2008 S. 9-12
KA 7/09 S. 676 - 681

Zusammenfassung:
Investitionen in Stadtentwässerungsanlagen haben eine langfristige Abschreibungsdauer von bis zu hundert Jahren. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, ist eine möglichst hohe Planungssicherheit anzustreben. Vor dem Hintergrund des Klimawandels werden neue Herausforderungen an die Erarbeitung der Planungsgrundlagen gestellt. Aus diesem Grund lässt die Stadtentwässerung Hagen (SEH) ihre Niederschlagsdaten regelmäßig von aqua_plan aufbereiten. Darüber hinaus wurden in 2000 und 2006 Starkregenanalysen durchgeführt. Ein Vergleich der Ergebnisse beider Analysen zeigte eine erkennbare Zunahme der Niederschlagsintensität. Daraufhin beauftragte die SEH die aqua_plan GmbH, die Einflüsse des Klimawandels auf das Starkregenverhalten im Stadtgebiet Hagen zu untersuchen.
Die hier vorgestellte Untersuchung basiert auf den vor Ort gemessenen kontinuierlichen Niederschlagsreihen, berücksichtigt die notwendige Differenzierung innerhalb des Stadtgebietes und trifft eine quantitative Aussage für die Zukunft.

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Hydrobrief
Vortrag
 

Monatliche Gebietsniederschlagssummen der Jahre 1980 bis 2004 für Nordrhein-Westfalen - Datenanalyse und Berechnung

Von: Thomas Einfalt (Lübeck), Markus Quirmbach (Hattingen) und Gerhard Langstädtler (Aachen)

KA 3/08 S. 235-244

Zusammenfassung:
Die Landesumweltverwaltung Nordrhein-Westfalen nutzt für verschiedene wasserwirtschaftliche Anwendungen monatliche Gebietsniederschläge für die Jahre 1980 bis 2004 für die mehr als 5 000 Einzugsgebiete der Gewässerstationierungskarte. Basisdaten für die Berechnungen waren die Stationsdaten von Betreibern der Niederschlagsmessstellen in Nordrhein-Westfalen, das heißt vom Deutschen Wetterdienst (DWD), Landesbehörden, Wasserverbänden und Kommunen. Vor den Berechnungen wurden die Daten auf Plausibilität geprüft und das zu verwendende Verfahren für die Gebietsniederschlagsberechnung festgelegt und in die genutzte wasserwirtschaftliche Software integriert. Die Ergebnisse der Berechnung wurden im Anschluss mit den Gebietsniederschlägen des DWD (376 Basis- und Sammelgebiete) verglichen, die dem damaligen Landesumweltamt NRW bereitgestellt worden waren. Die neu berechneten Reihen stellen das Niederschlagsgeschehen plausibel und räumlich detaillierter dar als die DWD-Gebiete. Als Ergebnis wurden Zeitreihen, aber auch Karten der Jahresniederschläge für das Land erstellt.

Schlagwörter: Entwässerungssysteme, Niederschlag, Gebiet, Daten, Zeitreihen, Statistik, Nordrhein-Westfalen
 
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